Herzlich Willkommen!

Das Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik begrüßt Sie und Euch ganz herzlich auf unseren Internetseiten.

Das Netzwerk gibt es schon seit 1995. Aber auch heute noch, nach der breiten Einführung vorgeburtlicher Diagnostik, konfrontiert uns diese Technik immer wieder mit grundlegenden Fragen, bedingt neue Unsicherheiten und fordert zu gesellschaftlichen Diskussionen heraus.

Mit unseren Seiten wollen wir Anstoß für eine kritische Auseinandersetzung geben.

Hier finden Sie Informationen und Beiträge zu den wichtigsten Themen rund um Pränataldiagnostik und zu den neuen Medizintechniken.

Zu jedem Schwerpunktthema gibt es einige grundlegende Infos und bei Interesse weitere Angaben zur Vertiefung.

Die Diskussionen im Netzwerk können Sie in den Rundbriefen nachlesen. Auch Stellungnahmen, Informationen über Aktionen und Aktivitäten des Netzwerks finden Sie auf diesen Seiten. 

 


Jahrestagung 15. – 17. Juni 2018 Was hat die UN-Behindertenrechtskonvention mit Pränataldiagnostik zu tun?

Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) konkretisiert die universellen Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen. Sie fordert die Vertragsstaaten auf, „Klischees, Vorurteile und schädliche Praktiken gegenüber Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen zu bekämpfen“ (Art. 8) und eine positive Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung zu fördern.

Welche gesellschaftspolitischen und juristischen Konsequenzen ergeben sich daraus für die Angebotsstruktur von Pränataldiagnostik? Wer hat welche Verantwortung für die Umsetzung der Forderungen aus der UN-BRK?

Diese und weitere brisante Fragen sollen im Focus der Tagung stehen. Plenumsvorträge, Arbeitsgruppen und eine Podiumsdiskussion beschäftigen sich mit der Entwicklung der Begriffe von Krankheit und Behinderung in ihren sozialen und historischen Dimensionen. 

Neben den juristischen Optionen sollen auch die gesellschaftlichen Herausforderungen, die sich durch die UN-Behindertenrechtskonvention ergeben diskutiert werden. Welche Aufgaben muss die Politik übernehmen? Welche Aufgabe und Rolle haben die verschiedenen Berufsgruppen? Welcher Veränderungen in der Zivilgesellschaft bedarf es? ....  Flyer PDF

NetzwerkerInnen und Interessierte sind  herzlich willkommen!

Eine Anmeldung ist auch nach dem 31.5. möglich. Es gibt noch Plätze!!

Anmeldung online
Anmeldeformular zum mail, per Post 

 

 

Die Autorin Sandra Schulz liest aus ihrem Buch:

„Das ganze Kind hat so viele Fehler...

15. Juni 2018 um 20 Uhr

Hotel Franz Steeler Straße 261    45138 Essen

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.
Eintritt: Der Eintritt ist frei, eine Spende erwünscht


Jahrestagung 2017 Pränataldiagnostik-eine organisierte Verantwortungslosoigkeit?!

Wie kann es sein, dass Pränataldiagnostik eine zunehmende Verbreitung und auch qualitativ neue selektive Entwicklung erfährt? Und wie kann es sein, dass begrenzende Regulierungsinstrumente nicht vorhanden oder nicht ausreichend wirksam sind?

Im Fokus steht hierbei letztlich die Frage nach der Verantwortung für die systematische Suche nach Abweichungen in der Schwangerenvorsorge.

Werdenden Eltern werden durch die Pränataldiagnostik von Anfang der Schwangerschaft an permanent Entscheidungen abverlangt. Im Ernstfall sind das höchst konfliktreiche und eigentlich unmögliche  Entscheidungen über das erwünschte Kind, Entscheidungen, die die meisten Paare als Zumutung erleben und die sie nie treffen wollten.

Alle Berufsgruppen wirken mit und keiner will es eigentlich – noch (?) gibt es einen Konsens in unserer Gesellschaft, dass Selektion keinen Platz hat…

Plenumsvorträge beschäftigen sich mit der Verantwortung der Berufsgruppen und der Politik, der Rolle der Zivilgesellschaft und den ökonomischen Steuerungsmechanismen von Angebot und Nachfrage zu Pränataldiagnostik.

Verschiedene Arbeitsgruppen fragen u.a., ob es eine therapeutische, nicht-selektive Pränataldiagnostik gibt, wie die sozialen Medien zur Netzwerkbildung genutzt werden können oder berichten über den Stand des TAB-Berichts zu Pränataldiagnostik.

Eine Podiumsdiskussion wird das Tagungsthema bezogen auf den genetischen Bluttest als einer künftigen Kassenleistung beleuchten.

Und !! ........
Am Freitag, dem 23. Juni, um 19.30 Uhr, also am Abend des ersten Tagungstages, gibt es eine Lesung mit Mareice Kaiser und ein anschließendes Gespräch.
Mareice Kaiser, Journalistin aus Berlin, liest aus ihrem im November 2016 erschienenen Buch „Alles inklusive. Aus dem Leben mit meiner behinderten Tochter“
http://kaiserinnenreich.de/alles-inklusive/ 

Dokumentation der Tagung 2017

Pränataldiagnostik - eine organisierte Verantwortungslosigkeit


Jahrestagung 2016: Nur Mut - Unbequeme Standpunkte zur Präntaldiagnostik

 

Kontroverse Themen: Ein Schwerpunkt lag auf der Information und Diskussion über die pro life-Bewegung und die unterschiedlichen Diskussionsstränge innerhalb der pro choice-Bewegung. In den Arbeitsgruppen spannten wir den Bogen von grundsätzlichen Fragen zur Körperpolitik, Möglichkeiten der Kritik trotz Etablierung der PND bis zur Frage aktueller Zahlen, eigener Beteiligung und neuester Entwicklungen in der Pränataldiagnostik.

Wie gehen wir in unseren Arbeitsfeldern, innerhalb der gesellschaftlichen Debatten, aber auch persönlich mit diesen Veränderungen um? Müssen wir andere politische Forderungen stellen?

Dokumentation der Tagung 2016

NUR MUT !  Unbequeme Standpunkte zur Pränataldiagnostik


Jahrestagung 2015 Alles Selbstbestimmt: Funktionieren. Kontrollieren. Optimieren

Hier finden Sie die Dokumentation unserer Jahrestagung 2015 "Alles Selbstbestimmt: Funktionieren. Kontrollieren. Optimieren" in Bremen, die nach unserer Auffassung einen interessanten und produktiven Verlauf nahm. Wir hoffen, dass die Dokumentation zu einer vertieften Auseinandersetzung mit den Anliegen des Netzwerks beiträgt und uns gemeinsam zu weiteren Initiativen ermutigt.

 

Printexemplare gegen ein Versandentgelt von 5 Euro (Bestellung von drei und mehr Exemplaren: 10 Euro) erhalten Sie unter:  SprecherInnen.netzwerk-pnd@t-online.de