Informationen zum Bluttest (NIPT)

Auf dieser Seite finden Sie alle relevanten Infos und Nachrichten, die sich mit dem vorgeburtlichen Bluttest (NIPT) auseinandersetzen.


„Hier findet die Debatte statt, die wir vom Bundestag erwartet hätten!“

10.6.2021

Aktuelle Pressemitteilung von Tina Sander von "mittendrin e.V. " zu NIPT.


Wir lassen nicht locker !

25.04.2021

Vor ein paar Monaten hat sich ein neues Bündnis #NoNipt gegen die Kassenfinanzierung des NIPT gegründet.

#NoNIPT, das Bündnis gegen die Kassenfinanzierung des Bluttests auf Trisomien, startet zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai die Kampagne „100 Stimmen für NoNIPT“.

Das Bündnis braucht Ihre Stimme:

Wir suchen Eltern, Geschwister, Menschen mit und ohne Behinderung, Ärzt:innen, Berater:innen, Feminist:innen, Prominente, die mit uns gemeinsam eine echte gesellschaftliche und politische Debatte zu der Frage anstoßen wollen:

Wollen wir als Gesellschaft ernsthaft ein breites vorgeburtliches Screening auf Behinderungen einführen?"


Vorgeburtlicher Bluttest auf Trisomien: Verbände fordern Eingreifen des Bundestages

04.03.2021

Es gibt viele Widersprüche zwischen den Ergebnissen im Verfahren des G-BA und den in der Orientierungsdebatte zum Ausdruck gebrachten Überzeugungen der Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

Deshalb fordert ein Bündnis der „Runde Tisch NIPT als Kassenleistung“ eine erneute Beratung des Deutschen Bundestages zu den Rahmenbedingungen für die Kassenfinanzierung des Bluttests.

Unter welchen Voraussetzungen eine vorgeburtliche Diagnostik von Behinderungen in Deutschland stattfinden soll, ist eine politische Frage - und die muss im Bundestag entschieden werden...mehr


Offener Brief an den "Gemeinsamen Bundesausschuss"

05.02.2021

In einem offenen Brief an Prof. Josef Hecken fordert der "Runde Tisch NIPT als Kassenleistung" die Zurückstellung der Zulassung des NIPT. 

"Mit der Vorlage der Versicherteninformation liegen seit Beginn des Jahres alle formalen Voraussetzungen vor. Dennoch fordern wir Sie eindringlich auf, den Beschluss zurückzustellen." Zur Begründung der offene Brief


Der NIPT wird Kassenleistung - Diese Versicherteninformation erfüllt ihren Zweck nicht!

27.07.2020

In 2 Artikeln der aktuellen Hebammenzeitschrift "Beschluss mit Folgen" und "Diese Versicherteninformation erfüllt ihren Zweck nicht"  setzt sich Claudia Heinkel mit der Zulassung des NIPT als Kassenleistung und der Versicherteninformation auseinander.

Das IQWiG lädt Ende August zu einer Anhörung ein, um sich mit den Einwänden und Verbesserungsvorschlägen zu befassen.


Versicherteninformation zu vorgeburtlichen Bluttests sollte grundlegend überarbeitet werden

07.06.2020

Das IQWiG wurde mit der Entwicklung einer Versicherteninformation für schwangere Frauen beauftragt und hat einen Entwurf vorgelegt.

Vertreter*innen verschiedener Berufsgruppen, Fachverbänden und Selbstvertretungsgruppen bildeten einen „Runde Tisch NIPT als Kassenleistung“. Einig waren sich alle Teilnehmer*innen, dass der Entwurf des IQWIG einer inhaltlichen Überarbeitung bedarf.

Nicht in allen Punkten konnte Einigkeit unter den Vertreter*innen hergestellt werden. Von daher gibt es neben der gemeinsamen Stellungnahme aller Teilnehmer des "Runden Tischs" zusätzliche Stellungnahmen vom Netzwerk gegen Selektion und dem Genethischen Netzwerk e.V., der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V. und der Diakonie-Wuerttemberg.


Vorgeburtliche genetische Bluttests: Es braucht endlich eine politische Entscheidung

30.04.2020

40 verschiedene Organisationen fordern den Deutschen Bundestag auf, noch vor der nächsten Bundestagswahl zu Entscheidungen zu kommen, ob und, wenn ja, unter welchen Bedingungen vorgeburtliche Untersuchungen zur Anwendung kommen sollen, die keine therapeutischen Optionen eröffnen!

Auf die Worte der Orientierungsdebatte müssen endlich Taten für eine inklusivere Gesellschaft folgen, so dass sich werdende Eltern ohne Angst und selbstbestimmt auch für ein werdendes Kind mit Beeinträchtigung entscheiden können!  Das Positionspapier finden Sie hier.


Zum Umgang mit NIPT als Kassenleistung

27.01.2020

Im Frauenarzt 12/19, Mitgliederzeitschrift Berufsverband der Frauenärzte und der DGGG erschien ein Artikel zur Zulassung des NIPT als Kassenleistung "Postfaktische Zeiten - zur Einführung von NIPT als Kassenleistung"


Wie sollen wir mit pränatalen Bluttests umgehen ?

27.01.2020

Pro und Contra im Umgang mit der Kassenzulassung des NIPT in Pädiatrie Dezember 2019 /SpringerMedizin


Kein Bluttest als Kassenleistung

Mit der Stellungnahme positionieren sich 12 Verbände gegen eine Kassenzulassung des Pränataltests, der am Donnerstag im Bundestag debattiert werden soll.  Warum wir uns gegen eine Kassenzulassung des  nichtinvasiven Pränataltests auf Trisomie 21 und weitere Trisomien aussprechen!

Argumente, Posotionen vor, Fragen...mehr


Forderung nach Aussetzung des Verfahrens der Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschus

Das Gen-ethischen Netzwerks, Bioskop und das Netzwerks gegen Selektion durch Pränataldiagnostik fordern eine Aussetzung der Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) über die Aufnahme des nicht invasiven Bluttests (NIPT) auf die Trisomien 13, 18 und 21 in die Versorgung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Die Stellungnahme finden sie hier


Verbände nehmen Stellung

„JA“ zur Vielfalt des menschlichen Lebens! -  Eine erste Stellungnahme unterschiedlicher Institutionen

Keine Bluttest auf genetische Abweichungen (NIPT) auf Kassenkosten ! Mehr und bessere Beratungsangebote vor, während und nach vorgeburtlichen Untersuchungen mit Beteiligung der Behindertenselbsthilfe. Dies sind einige der Forderungen  ...mehr


Kein Bluttest als Kassenleistung - Banner zur Nutzung

Das Netzwerk und 12 andere Institutionen haben sich gegen eine Zulassung der NIPT als Kassenleistung ausgesprochen. 

Wenn Sie sich auch gegen die Zulassung des NIPT als Kassenleistung aussprechen, nutzen Sie das Banner und helfen Sie dabei Informationen weiter zu geben. Sie können das Banner über die Funktion "Grafik kopieren" nutzen (oder snipping tool) und z.B. unter Ihre mails, auf die Homepage setzen.

 


Nicht invasiver Pränataltest: Rechnung mit vielen Unbekannten

In der Hebammenzeitschrift (2018. 70 (11) setzt sich Claudia Heinkel von der Beratungsstelle PUA sehr genau und grundlegend mit den nicht invasiven Pränataltests auseinander; auch mit den "Grenzen von Studien und Statistik"...mehr


Funktionalisierung von Beratung?! Kritische Anmerkungen zum Beitrag der EKD

03.12.2018

Die Beraterinnen von Cara - Beratung zu Schwangerschaft und Pränataldiagnostik äußern sich kritisch zu der Entscheidung der EKD 

Die EKD spricht sich für eine Zulassung der genetischen Tests als Kassenleistung aus mit der Bedingung, dass eine neue psychosoziale, dem Lebensschutz verpflichtete Beratung eingeführt werden soll. .....mehr


EKD spricht sich unter Bedingung für NIPT als Kassenleistung aus

Die EKD mischt sich in die Debatte um die NIPT ein und schliesst sich der "Kammer für Öffentliche Verantwortung" mit ihrem Artikel "Nichtinvasive Pränataldiagnostik. Ein evangelischer Beitrag zur ethischen Urteilsbildung und zur politischen Gestaltung" an. 

"Die Kammer empfiehlt grundsätzlich, die Nichtinvasiven Pränataltests (NIPT) aufgrund ihres für die schwangere Frau und das ungeborene Kind erheblich schonenderen Charakters in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen. Diese zustimmende Empfehlung ist allerdings daran geknüpft, dass eine neue psychosoziale, dem Lebensschutz verpflichtete Beratung eingeführt wird, die schwangere Frauen und Paare darin begleitet, eine individuell verantwortete Entscheidung darüber zu fällen, ob sie den genetischen Bluttest durchführen wollen und in der Lage sind, die sich daraus etwa ergebenden Folgen zu tragen. Ohne eine solche Beratung erscheint die Einführung der NIPT als Regelleistung der Gesetzlichen Krankenversicherung der Kammer und dem Rat der EKD nicht als zustimmungsfähig." ...mehr


Abschlussbericht des IQWiG zu Nichtinvasiven Bluttests liegt vor

04.07.2018

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 26. Juni seinen Abschlussbericht zur Testqualität der nichtinvasiven Bluttests auf Trisomie 21 veröffentlicht.

Hierzu gibt es eine gemeinsame Stellungnahme des Genethischen Netzwerkes, von Bioskop und dem Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik. Eine Forderung ist eine breite politische gesellschaftliche Debatte über die Sinnhaftigkeit selektiver Pränataldiagnostik unter zu führen. Die Personengruppen, nach deren „Abweichung“ pränatal systematisch gesucht wird, müssen in die Diskussion mit einbezogen werden! 


Genetische Bluttests als kassenfinanzierte Leistungen?

Der Gemeinsame Bundesausschuss der Krankenkassen (G-BA) lässt aktuell in einer umfangreichen Studie  den nicht-invasiven genetischen Bluttest auf Trisomie 21 und die invasiven Untersuchungen in ihrem Nutzen vergleichen (sog. Erprobungsverfahren).

Würde der genetische Bluttest einem Vergleich standhalten, wird der Test in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Dies wäre der entscheidende Schritt, ein Screening auf Trisomie 21 in der Frühschwangerschaft zu einem Teil der regulären Schwangerenvorsorge zu machen.

Das "Gen-ethische Netzwerk", das "Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik" sowie "Bioskop" haben in einer gemeinsamen Stellungnahme scharf kritisiert, dass ein Testverfahren mit so weitreichenden Folgen wie die genetischen Bluttests gewissermaßen auf dem Verwaltungsweg Eingang in die Regelversorgung finden soll, ohne dass sich der G-BA mit den fatalen Folgen einer solchen Entwicklung für Menschen mit Behinderung auseinandersetzt.

Sie bewerten diesen Test als symbolische Entwertung von Menschen mit Behinderung.  Dies steht in diametralem Gegensatz zur UN- Behindertenrechtskonvention. 

Sie fordern, ein solches medizinisches Angebot nicht in die Regelversorgung der Schwangeren aufzunehmen.


Kleine Anfrage im Bundestag zum Bluttest

Vorgeburtliche Blutuntersuchung zur Feststellung des Down-Syndroms

so lautet die Überschrift der kleinen Anfrage von 158 Bundestagsabgeordneten zum Erprobungsverfahren des G-BA. Nachzulesen

 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/044/1804406.pdf

sowie die Antwort der Bundesregierung  hier...
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/045/1804574.pdf 


Seit 2012 ist ein nicht invasiver Pränataltest in Deutschland auf dem Markt.  Anhand mütterlichen Blutes kann bereits in der frühen Schwangerschaft die Bestimmung von Trisomien 13, 18 und 21 und  geschlechtschromosomaler Veränderungen vorgenommen werden. 

Seit 2016 wird die Debatte öffentlicher - bis hin zu einer partei- und fraktionsübergreifend geführten Parlamentsdebatte im April 2019.

Ausgelöst wurde die Debatte durch ein Methodenbewertungsverfahren zum genetischen Bluttest durch den Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA). Beantragt hat dieses Verfahren die Firma Life-Codex (Hersteller des Praena-Tests in Deutschland) um eine Kassenzulassung des Test zu erreichen.

Die Bewertungskriterien dieses Verfahrens sind ausschließlich medizinisch-technischer Art. Geprüft werden sollen der diagnostische Nutzen, die medizinische Notwendigkeit und die Wirtschaftlichkeit des Tests.

Eine ethische oder gesellschaftspolitische Bewertung ist in diesem Verfahren, anders als im Europäischen Bewertungsverfahren zum NIPT, ausdrücklich nicht vorgeseh

Leichte Sprache

Was ist das Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik? 

Hier finden Sie eine Erklärung in Leichter Sprache.